Verträge


Vorsicht Mietvertragsgebühren!

Bis 1.7.1999 waren Mietverträge innerhalb eines Monats nach Unterzeichnung zur Gebührenanzeige beim Finanzamt zu bringen.
Nach neuer Gesetzeslage ist der Vermieter verpflichtet, die Rechtsgeschäftsgebühr selbst zu berechnen - sollten Ihnen die dazu notwendigen Formulare gerade nicht bei der Hand sein, können Sie sich auch eines Anwaltes bedienen.
Im Falle der Selbstberechnung hat der Vermieter dem Finanzamt eine Anmeldung über das Rechtsgeschäft unter Verwendung des amtlichen Vordruckes bis spätestens zum 15. Tag des auf den Kalendermonat in dem die Gebührenschuld entstanden ist, zweitfolgenden Monat beim Finanzamt anzuzeigen.
Auf der Mietvertragsurkunde ist überdies vom Vermieter ein Vermerk über die erfolgte Selbstberechnung anzubringen. Alle Urkunden über Berechnung und "Abfuhr" der Gebühren sind sieben Jahre aufzubewahren. Dies gilt auch für private Vermieter!

Bemessungsgrundlage für Bestandverträge ist das gesamte Entgelt.
Das sind der Mietzins, die Betriebskosten, übernommene öffentliche Aufgaben, allfällige Investitionsablöse zuzüglich der jeweiligen Umsatzsteuer.

Anwaltskanzlei Unterweger, Buchfeldgasse 19a, A-1080 Wien, www.unterweger.co.at