Contracting


Was kosten Contracting-Verträge?

Contracting-Verträge sind eine diffizile Angelegenheit. Ein guter Vertrag zeichnet sich dadurch aus, daß er auf den Einzelfall eingeht. Kein Contracting gleicht dem anderen.

Die Kosten der Vertragserrichtung für ein spezielles Contracting-Projekt sollten mit dem beratenden Anwalt vor Beauftragung vereinbart werden. Als Maßstab können die Prozentbeträge bei der Errichtung von Kaufverträgen über Liegenschaften angesehen werden, die annähernd mit 3 bis 4% der Kaufsumme bei einem Liegenschaftspreis bis EUR 72.672,83, 2 bis 3% bis EUR 290.691,34 und darüber mit 1 bis 2% zuzüglich USt. und Barauslagen angenommen werden können. Es empfiehlt sich, diese Beratungskosten bei der Kalkulation zu berücksichtigen.

Die Erstellung von Contracting-Verträgen ist für Juristen in Österreich noch immer nicht alltäglich. Es ist daher vorteilhaft, den Vertrauensanwalt schon vor Beginn des Projektes auszuwählen und einen Mustervertrag für das Unternehmen ausarbeiten zu lassen, wenn nicht der VfW-Vertrag zur Anwendung kommen kann. Dieser Vertrag sollte dann die Basis für das Anbot und die Vertragsverhandlungen darstellen. Der Anwalt muß dann nur noch vor Unterzeichnung eine Plausibilitätsprüfung durchführen. Das spart Zeit und Kosten.

In jedem Fall ist es notwendig, daß sowohl die Techniker wie auch die Juristen sämtlicher beteiligter Unternehmen vertrauensvoll zusammenarbeiten. Die Anpassungen im Einzelfall sollten jeweils durch Rechtsanwälte erfolgen.

Anwaltskanzlei Unterweger, Buchfeldgasse 19a, A-1080 Wien, www.unterweger.co.at